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Das Land Berlin als Partner von RWE Aqua und Veolia Wasser hat seinen Haushalt durch die öffentlich-private Partnerschaft bereits beim Verkauf der Anteile an der Berlinwasser Gruppe 1999 merklich entlastet. Rund 1,69 Milliarden Euro zahlten die privaten Partner seinerzeit für 49,9 Prozent der Anteile.
Durch die Neustrukturierungen und Effizienzsteigerungen, die RWE Aqua und Veolia Wasser mit ihrem Know-how innerhalb der Berlinwasser Gruppe umgesetzt haben, wurden die jährlichen Zahlungen der Berliner Wasserbetriebe an das Land Berlin noch erheblich gesteigert. Schütteten die Wasserbetriebe 1996 bis 1998 durchschnittlich 117 Millionen Euro für damals noch 100 Prozent der Anteile an das Land aus, so erhöhten sich die Einnahmen für Berlin auf durchschnittlich 158 Millionen Euro für 50,1 Prozent der Anteile. Hinzu kommen Einnahmen aus dem Wasserentnahmeentgelt und Steuern, so dass dem Land 2008 insgesamt 215 Millionen Euro zuflossen.
Bis zum Jahr 2010 können die Zahlungen der Wasserbetriebe an das Land Berlin dauerhaft auf voraussichtlich 217 Millionen Euro pro Jahr angehoben werden. Damit ist diese öffentlich-private Partnerschaft die wirtschaftlich erfolgreichste Kooperation des Landes Berlin.
Zusätzlich sind durch die von RWE Aqua, Veolia Wasser und dem Land Berlin vorgenommenen Neustrukturierungen - beispielsweise Veräußerungen von Beteiligungen wie des Kommunikationsunternehmens Berlikomm, oder des Sekundärrohstoff-Verwertungszentrums Schwarze Pumpe - erhebliche Haushaltsrisiken vom Land Berlin genommen worden.
Außerdem ermöglicht die Teilhabe der privaten Partner dem Land Berlin Steuereinnahmen von etwa vier Millionen Euro pro Jahr. Ab 2011, nach Wegfall von Verlustvorträgen, werden Steuerzahlungen in Höhe von sieben Millionen Euro pro Jahr prognostiziert.