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Berliner Wasser ist von besonders hoher Qualität - das von den Berliner Wasserbetrieben gelieferte Trinkwasser belegt in einem Qualitätstest den ersten Platz unter den deutschen Großstädten*. Qualität hat bekanntlich ihren Preis - aber im Vergleich zu anderen Kosten, zum Beispiel für Strom oder Gas, ist dieser immer noch sehr moderat und seit Beginn der Partnerschaft mit RWE Aqua und Veolia Wasser im Jahr 1999 inflationsbereinigt lediglich um 9,4 Prozent gestiegen. Heute kosten 100 Liter Trinkwasser höchster Qualitätsgüte in der Bundeshauptstadt aufgerundet 22 Cent. Zum Vergleich: Ein Liter Mineralwasser kostet zwischen 90 Cent und drei Euro. Wenn dennoch behauptet wird, die Wasserpreise in Berlin seien unangemessen hoch, liegt das an falschen Vergleichsmaßstäben. Sie lassen unterschiedliche Tarifsysteme und Faktoren außer Acht, die die Kostenstrukturen eines Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmens beeinflussen. So müssen die Wasserbetriebe in Berlin beispielsweise ein 9228 km langes Rohrnetz bedienen, von dem jährlich planmäßig mindestens ein Prozent erneuert wird oder müssen das Grundwasser in manchen Gewinnungsgebieten zusätzlich mit gereinigtem Oberflächenwasser anreichern. Durch diese für Berlin spezifischen Faktoren geraten Vergleiche mit anderen Großstädten oftmals unsachgemäß.
* (Quelle: HÖRZU-Trinkwassertest 2003 / Vergleich von 270 deutschen Städten)