Haupt-Inhaltsbereich:
A / B / C / D / E / F / G / H / I / J / K / L / M / N / O / P / Q / R / S / T / U / V / W / X / Y / Z /
Reservoire sind Teil der Wasserversorgung, im flachen Gelände werden sie auf markante Türme montiert (Wasserturm), doch überall, wo es die Topographie erlaubt, werden Wasserreservoire auf Anhöhen rund um Siedlungen als (meist) unterirdische Tanks gebaut. In Berlin ist diese künstliche Vorratshaltung nicht nötig, da das benötigte Trinkwasser hier in natürlichen Reservoirs im Boden liegt. Berliner Trinkwasser wird zu etwa 45 Prozent aus der so genannten Uferfiltration gewonnen: See- oder Flusswasser wird "gezwungen", in den Untergrund zu infiltrieren und so das natürliche Reservoir wieder anzureichern. Nach einer Untergrundpassage wird es dann durch Brunnen der Berliner Wasserbetriebe gefördert. Ein ähnliches System stellt die künstliche Grundwasseranreicherung des natürlichen Reservoirs dar. In diesem Fall wird Seewasser über Pumpen in Sickerbecken gepumpt. Das Wasser versickert in den Boden und wird in einiger Entfernung wieder durch die Trinkwasserbrunnen entnommen. Das Prinzip ist jedoch das gleiche wie bei der Uferfiltration.