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Der Begriff Qualitätsstandard beschreibt die Festlegung auf allgemein gültige Mindestwerte für Dienstleitungen und Verfahren. Derzeit werden in Deutschland etwa 124 Dienstleistungen und Verfahren nach bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards erbracht, deren Einhaltung regelmäßig überprüft wird. Bei der Wasserversorgung wird der höchste Qualitätsstandard für Trinkwasser eingehalten, obwohl der überwiegende Teil des Wassers für niederwertigere Zwecke - beispielsweise zur Toilettenspülung - verbraucht wird. Um die Qualität des Berliner Trinkwassers zu sichern, wird das Wasser an jeder Stelle des Trinkwasserkreislaufs permanent kontrolliert - im Boden, in den Brunnen, in den Wasserwerken und in den Transportleistungen. Berliner Grundwasser - nur aus ihm wird Berliner Trinkwasser gewonnen - ist keimfrei. Desinfizieren durch Chlor, Ozon oder UV-Licht ist also überflüssig. Um sicherzugehen, dass diese hohe Qualität auf dem Weg zum Verbraucher nicht beeinträchtigt wird - etwa durch Bauarbeiten oder Lecks im Rohrnetz - werden routinemäßig monatlich Proben untersucht.