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Unter der Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP), auch Public Private Partnership (PPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Investoren. Eine öffentlich-private Partnerschaft geht in vielen Fällen mit einer Teilprivatisierung von öffentlichen Aufgaben einher. In den Berliner Wasserbetrieben bilden die Unternehmen RWE Aqua und Veolia Wasser sowie das Land Berlin seit 1999 die größte öffentlich-private Partnerschaft der europäischen Wasserwirtschaft. Die privaten Investoren hatten sich in einem internationalen Ausschreibungsverfahren beworben und für einen Kaufpreis von 3,3 Milliarden DM (1,7 Milliarden Euro) gemeinsam 49,9 Prozent der Anteile an der Berlinwasser Gruppe erworben. Die Mehrheit von 50,1 Prozent der Anteile blieb beim Land Berlin, was sich bis heute nicht geändert hat und auch so bleiben soll.