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Mengen-Preis-Spirale

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Der Begriff Mengen-Preis-Spirale ist ein Terminus aus der Versorgungswirtschaft und beschreibt das Phänomen steigender Kosten pro Kubikmeter trotz geringerer Verbrauchsmengen. In Berlin ist der Wasserabsatz durch den Einsatz wassersparender Haustechnik in Küchen und Bädern und wassersparender Prozesstechnik in der Industrie, durch Installation von Eigenförderanlagen sowie durch Verlagerung und Stilllegung von Produktionsstätten erheblich  zurückgegangen - seit der deutschen Einheit 1990 um mehr als 40 Prozent. Die Wassernutzung der privaten Haushalte pro Einwohner und Tag ist in diesem Zeitraum von rund 150 auf 116 Liter gesunken. Dieser Trend setzt sich jährlich in einer Größenordnung von ein bis zwei Prozent fort. Da aber der Fixkostenanteil bei Wasserversorgern generell bei etwa 80 Prozent liegt, muss dieser bei stetig sinkendem Verbrauch auf eine immer geringere Wassermenge umgelegt werden. Deshalb steigen die Kosten pro genutztem Liter Wasser und dementsprechend auch die Tarife. Das ist die Mengen-Preis-Spirale. Die Berliner Wasserbetriebe sind diesem Effekt mit der Einführung des Grund- und Mengenpreissystems (gültig seit dem 1. Juli 2007) entgegengetreten.




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